Eine Muschel muss sich öffnen, um ihre Perle preiszugeben
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Gästebuch-Standardsprüche

Ich habe heute auf einigen Seiten gestöbert. So viele vielfältige Präsentationen machen Spaß.

Aber was ich ätzend finde, wenn ich fast in jedem Gästebuch einen finde, der überall seinen Standardspruch reinkopiert hat, manchmal sogar 2 mal hintereinander?!

Nun ja, immerhin war er schon bei mir, ich werde also kein zweites Mal darauf reinfallen und mich über geheucheltes Interesse freuen.

In diesem Sinne schönen Abend noch den wirklich Interessierten

Katja

1.11.06 22:46


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Tür an Tür mit Alice

Ich bin umgezogen. Wieder mal. Andere haben Hobbys. Ich ziehe um. Mal in größere, mal in kleinere Wohnungen. Dieses Mal in ein Single-Haus. Die Ein-Zimmer-Individualisten-ohne Bett(gefährten)-Idylle. Ein Doppelbett könnte man hier gar nicht aufstellen, höchstens hochkant. Könnte auch interessant sein, Sex im Stehen und trotzdem kann man vor Wollust ins Kissen beißen. Aber was soll die Phantasie ohne Objekt der Begierde.

Zum Glück gibt es ja Nachbarn. Meinen zum Beispiel. Ich wohne nämlich „Tür an Tür mit Alice“. Mein Musikgeschmack ist wohl nicht jedermanns Sache. Aber Howies Schlager drängte sich ungewollt in mein Ohr, als ich ihn das erste Mal sah – Alice. 

Das Y-Chromosom hat er mit Alice Cooper gemeinsam. Aber leider besitzt er nur den Sexappeal von Alice im Wunderland. Irgendwie hilflos, kein Objekt für meine hochkantigen Phantasien.

Ich vergaß ihn genauso schnell, wie ich ihn desinteressiert gemustert hatte. 
Bis es eines Tages an meiner Tür klingelte. Neugierig öffnete ich. Da stand er – Alice.

Ziemlich verlegen und zugeknöpft hampelte er vor mir rum und fragte mich, ob es bei mir brennen würde? Hach, so viel Wortwitz hätte ich ihm gar nicht zugetraut. Die Neugier brannte schon, aber ansonsten fühlte ich bei seinem Anblick lediglich eine Sparflamme in mir züngeln.

„Nein, da brennt nichts. Wie kommen Sie darauf?“ Er faselte was von angebranntem Geruch und ob ich nichts bemerkt hätte. In Gedanken ging ich alles durch, was hier angebrannt sein könnte. Ich koche selten. Und selbst ich schaffe es nicht, die 5-Minuten-Terrinen des promovierten Hr. Oetker anbrennen zu lassen. Das war es sicher nicht. Können Vibratoren so heiß werden, dass der Nachbar es riecht? Ich hoffe nicht, wagte aber auch nicht, ihn danach zu fragen.

Also musste ich einfach erwidern, dass ich nicht wüsste, was er meinte. Im tiefsten Herzen ist Alice wohl ein Romantiker. Der Gedanke drängte sich auf, als er mich fragte, ob ich vielleicht eine Kerze angezündet habe? Aber was hätte dies mit seinem „das Haus wird gleich auf die Grundmauern abbrennen“-Verdacht zu tun? Ikea-Kerzen tropfen nicht und ihre Flammen haben ihren bestimmungsgemäßen Herd in Gestalt meines eisernen Kerzenständers auch nie verlassen. Ja, ich weiß wie man Brand definiert, grinste ich still in mich hinein.

Alice rümpfte seine Nase ein weiteres Mal und ich tat es ihm gleich, in der Hoffnung, ein paar noch nicht in seinen Riechkolben eingesogenen Aromapartikel des von ihm befürchteten Großbrandes zu erhaschen. Das einzige, was ich roch, war ein Räucherstäbchen, welches ich vor Stunden abgebrannt hatte. Entweder habe ich dies laut gesagt, oder mein direkter Nachbar ist nicht nur ein Feuerriecher, sondern auch ein Gedankenleser. „Haben Sie vielleicht ein Räucherstäbchen abgebrannt?“ Nein, nicht vielleicht, ganz sicher hab ich das, dachte ich. „Ja“ sagte ich laut, unmissverständlich und ohne das geringste schlechte Gewissen. Nebenbei versuchte ich dennoch darüber nachzudenken, ob das erlaubt sei in Single-Wohn-Komplexen. Aber mir fiel keinerlei Hausordnungsparagraph ein, den ich verletzt haben könnte. Tierhaltung ist verboten, aber von Messer, Gabel, Schere, Licht, die nicht in Single-Frauen-Hände gehören, hatte ich nichts gelesen.

Ich begann eine vorsorgliche Entschuldigung zu murmeln, nur für den Fall, dass er die Hausordnung besser kannte oder sich irgendwie gestört fühlte von wabernden, zumindest mir angenehmen, Opiumdüften.

Einmal mehr in meinem Leben hatte ich Glück. Während andere Nachbarn Streitfälle aus kleinen hässlichen Gartenzwergen, zu ausladenden Obstbäumen oder sächsischen Maschendrahtzäunen generierten und vor Gericht austrugen, nahm Alice meine Entschuldigung an. Er ging umgehend und ward nicht mehr gesehen.

Zumindest lebe ich jetzt mit dem sicheren Gefühl, nicht unbemerkt in meiner Wohnung zu verkohlen und wenn ich abends ein Räucherstäbchen anzünde, muss ich manchmal grinsen.

1.11.06 20:25


Bin ich zu nett?

Unter "Guidos Welt" auf www.fokus-erfolg.de könnt Ihr lesen, was ich mich nicht getraut habe... Die Buchlesung von Bärbel Schäfer - wie sie wirklich war ;-)
1.11.06 15:51


Exil-Literatur

Am Wochenende war ich wieder mal zu Hause bei meinen Eltern. Am Samstag habe ich mir sofort die Tageszeitung gekauft. Die örtliche "Leipziger Volkszeitung" hat nämlich einen Artikel über mich und mein Buch veröffentlicht! Mann, bin ich stolz!!!
Speziell für die alte Heimat und die Leser der LVZ habe ich auch ein Gedicht verfasst, "Exil-Literatur" hat es mein Freund scherzhaft genannt:

Geithain

Ich laufe durch die altvertrauten Straßen
und fremder Leute Kinder rasen
mit Fahrrädern grußlos an mir vorbei.

Ich sehe Häuser, die ich mal bewohnte,
und auch so manches Ungewohnte.
Denke nach, ob hier noch Heimat sei.

Doch manches Mal treff ich noch Leute,
die mich fragen, ob ich je bereute,
von Geithain weggegangen zu sein.

Wir tauschen unsere Neuigkeiten,
schwärmen von den alten Zeiten.
Und die verblassende Erinnerung färbt sich bunter ein.

Wie viele neue Orte ich auch entdecke,
ich überwinde manche Strecke,
um immer wieder heimzukehren,
um ein bisschen noch dazuzugehören,
um die Erinnerungen wachzuhalten,
um Neues zu verbinden mit dem Alten.

30.10.06 15:25


Neues vom Dichter

Die letzten Tage vergingen ohne myblog. Ich habe dies und das gemacht...

Unter anderem auf Euren Seiten geblättert oder Mails zu meinen Gedichten oder meinem Buch beantwortet.

Außerdem habe ich viele Gedichte gefunden, die im Buch nicht enthalten sind. Wie versprochen poste ich hier immer wieder mal eins.

Heute ein kleines Dankeschön an alle Dichter"kollegen":

Ein Gleichgesinnter

Ich fand unter allen Poeten,
den einen,
mit großen Nöten,
wie meinen
so ungewöhnlich.
Das stimmte mich wieder versöhnlich...

Liebe Grüße und einen schönen Abend Euch allen
Katja 

 

24.10.06 21:02


Jahreszeiten

Danke für die vielen positiven Reaktionen auf meine Gedichte und Geschichten, es ist schön, hier zu sein.

Heute etwas passendes zur Jahreszeit

Weiter Motive gibt es auch als Grußkarten auf meiner Homepage oder hier unter "Meine Grußkarten".

17.10.06 19:07


16.10.06 00:02


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