Eine Muschel muss sich öffnen, um ihre Perle preiszugeben
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Dunkelheit

Hallo und guten Abend,

im Moment zieht es mich weniger her, die Abende beginnen schon so früh und die Zeit zerrinnt mir zwischen den Fingern.

Heute ein Gedicht über das Blindsein. Ich weiß nicht, ob jemand ernsthaft versucht hat, sich in das Blindsein einzufühlen. Ich schon, weil mir Blinde und ihre Bedürfnisse sehr am Herzen liegen. Ihre Welt scheint mir zu parallel zur sehenden zu verlaufen, zu wenige Berührungspunkte...
Vielleicht können Gedichte wie dieses das ein wenig ändern:

Dunkelheit

Wie Blicke streifen meine Finger Dein Gesicht.
Sie ruhen auf Deiner warmen Haut.
Ich ahne Dich und atme nicht.
Wer hat die Sonne uns geklaut?

Der Dunkelheit Mantel hüllt uns ein,
fest presse ich den Stoff in meine Träume.
In der Nacht bin ich manchmal so klein,
doch der Tag hängt in den Zweigen der Bäume.

Das Tageslicht ist ausgeschlossen,
um mich ist es schwarz wie Kohlen.
Ich reiß die Augen auf ganz unverdrossen,
will Licht in meine Blicke holen.

Äußerlich blind erkenne ich klar
diese Welt voller Düfte und Töne.
Geräuschvoll und fühlbar wird wahr,
das unsichtbare Schöne.

Schönen Abend Euch allen
Katja

13.11.06 21:48
 



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