Deine Lippen formen meine Worte,
Deine Augen schreien meine Angst.
Du scheinst zu sein von meiner Sorte,
so dass auch Du nicht glücklich werden kannst.
Ich dachte, wenn ich finde meinesgleichen,
wenn ich treffe jemanden von meinem Stern,
würde diese Fremdheit von mir weichen,
blieb diese Einsamkeit dann endlich fern.
Doch als ich Dich sah und hörte,
Deinen Schmerz so tief in mir empfing,
warst Du es, der die Hoffnung jäh zerstörte,
weil es Dir genauso ging.
Das Wissen, dass da noch ein Zweiter,
ewig suchend nach dem ganz banalen Glück,
brachte mich kein bisschen weiter.
Geteiltes Leid blieb doppelt mir zurück.
Doch ich will nicht enden ohne Hoffnungsschimmer.
Wenn einer von uns findet das Ende dieser Qual,
dann bleibt für jeden, der wie wir, die Hoffnung immer,
dass er erlöst wird dann beim nächsten Mal.