Dunkel ist es, nass und kalt.
Ich habe Flossen umgeschnallt.
Still ist es, beruhigend still,
ich höre meinen Atem, wenn ich will.
Das Wasser trägt mich aus Körper und Geist.
Hier unten weiß ich, was frei sein heißt.
Hier unten, wo die Welt gelöst
im Weltenwasser vor sich hindöst,
sind auch Probleme mehr als flüssig.
Ich schwebe zielstrebig oder unschlüssig
mal hierhin, dahin, hin und her.
Hier bin ich leicht und nichts ist schwer.
Hier bin ich umgeben
vom Meeresleben.
Hier bin ich weit vom Sonnenlicht.
Bald muss ich auftauchen, doch das will ich nicht.